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| Die Restauration von einem Funk - Spiegelrahmen | |||||||
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Sommer 2007 |
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Hier stelle ich Ihnen eine knifflige Arbeit vor, welche die Fähigkeiten eines Holzbildhauers und die eines Möbelschreiners erfordern. Das Objekt ist ein Spiegelrahmen vom Jahre 1769 aus der damaligen Werkstatt von Johann Friedrich Funk zu Bern. Der Rahmen ist recht stark von der Zeit gezeichnet und hat auch etliche "Unfälle" hinter sich. Obwohl er ziemlich komplett ist, hat er unzählige Brüche und kleine Fehlstellen, welche wieder fachgerecht ergänzt und zusammengefügt sein wollen. Da das ganze Werk äusserst fragil ist, muss es an vielen Stellen verstärkt werden. |
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Das umfangreiche Werk nimmt Gestalt an. Viele Einzelteile sind wieder zusammengeleimt worden und man kann den ursprünglichen Funk - Spiegelrahmen wieder erkennen. Noch ist einige Geduld erforderlich bis die Arbeit vollendet ist. |
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Die Geduld hat sich gelohnt und die Arbeit vom Holzschnitzer ist abgeschlossen. Über 90 Fugen sind neu verleimt, dazu sind mehr als 100 Fugen rekonstruiert und verstärkt worden. Etliche fehlende Teile wurden neu eingefügt und geschnitzt. Der Spiegel ist wieder für Jahrzehnte versorgt. Ab jetzt kommt der Vergolder zum Zug mit dem Anbringen von Kreidegrund und Blattgold. |
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Nun hat auch der Vergolder sein Werk vollendet, der wiederhergestellte Funk - Spiegel ist wieder an seinem angestammten Platz und erfreut seine Betrachter. |
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Herbst 2007 |
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Das folgende Bild zeigt eine Reparatur - Schnitzerei an einem Spiegelrahmen Aufsatz ( Louis XVI ). Hier geht es darum, dass das neue Teil dem schon vorhandenen ( spiegelverkehrt ) sehr genau gleicht und nach dem Vergolden nicht auffällt. |
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Frühling 2008 |
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Römische Gliederpuppe nach einem Modell, in Weissbuche. |
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Doppellöffel in Lindenholz, frei nach Gottfried Keller |
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| Der Perlstab | |||||||
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Bei der Holzbildhauerei fällt zuweilen auch eine "Fleissarbeit" an, so zum Beispiel die Perlenstab- Schnitzerei. Dabei kamen mit den Jahren 96 Laufmeter Rahmen zusammen, was 12294 Perlen ergibt. Die Rahmen werden dann mit Kreide grundiert, um nach dem Auftragen vom Polyment mit Blattgold überzogen zu werden. |
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Sommer 2008 |
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In einige von diesen mit Blattgold veredelten Rahmen werden Werke von Gustav Klimt eingesetzt und in der Albertina in Wien ausgestellt. |
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| Herbst 2008 | |||||||
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Dieser Käfer ist nur ca. 8 cm lang und aus Arvenholz gefertigt. Das besondere daran ist, dass das Holz aus einem Gletscher im Wallis stammt und 8500 Jahre alt ist. |
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Frühling 2009 |
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Geschnitzte Ergänzungen an einem Rahmen für ein Tableau mécanique vom ausgehenden 17. Jahrhundert. An diesem Objekt aus massivem Eichenholz sind 180 fehlende Teile neu eingesetzt worden und etliches mehr als ein Dutzend Bruchstellen neu verleimt. |
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| Herbst 2009 | |||||||
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| Frühling 2010 | |||||||
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Sommer 2010 |
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Ein Intarsienbild |
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Piz Palü und Piz Bernina |
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| Herbst 2010 | |||||||
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Handgeschnitzte Inschrift auf Kinderstuhl ( Kirschbaumholz ), hergestellt im Humanushaus Beitenwil. |
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Winter 2011 |
Frühling 2011 |
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| Wappen von Bischof Felix Gmür |
Eine weitere römische Gliederpuppe |
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| Sommer 2011 | |||||||
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| Goldener - Adler | |||||||
| Herbst 2011 | |||||||
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Bilderrahmen Rekonstruktion. Fragmentansichten der Holz- Bildhauerarbeit. Der Rahmen befindet sich wieder im von Wattenwyl Haus in Bern. |
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© rubinwood.ch 2012 |
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